Als Pioniere der Altlastsanierung entwickeln wir seit vielen Jahren enkelfähige Lösungen. Mit Erfahrung und Innovationskraft gehören wir zu den führenden Anbietern in der Aufbereitung und Entsorgung kontaminierter Aushub- und Rückbaumaterialien. Dank unseres regionalen Netzwerks sind wir schweizweit zuverlässig und zukunftsorientiert im Einsatz.

Pioniergeist als Antrieb
Pioniergeist ist für uns mehr als ein Anspruch: Er prägt unser Denken und Handeln. So schaffen wir echte Mehrwerte – für unsere Kund:innen, für kommende Generationen und für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Höchste Ansprüche an unser Wirken
Höchste Qualität, absolute Termintreue und die konsequente Einhaltung aller Normen und gesetzlichen Vorgaben sind für uns selbstverständlich. Entscheidend ist dabei das perfekte Zusammenspiel aller Fachbereiche – als gemeinsames Fundament für werthaltige, enkelfähige Lösungen.

Partnerschaftlich und vertrauensvoll
Partnerschaft, Vertrauen und Wertschätzung prägen unsere Zusammenarbeit mit Kunden:innen, Mitarbeiter:innen, Lieferant:innen und Partner:innen. Denn nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Menschen auf Augenhöhe zusammenarbeiten.

Altlastsanierung ganzheitlich gedacht
Wir bieten unseren Kunden:innen umfassende Gesamtleistungen im Bauwesen und in der Altlastsanierung. Unser interdisziplinärer Ingenieurbereich vereint Kompetenzen aus Altlasten, Boden, Geologie, Umweltchemie, Verfahrenstechnik, Schadstoffmanagement, Untergrundmodellierung, Aufbereitungstechnik, Logistik, GU-/TU-Anwendungen bis hin zur gesamtheitlichen Projekt- und Arealentwicklung. Jede Aufgabe betrachten wir individuell und entwickeln massgeschneiderte Lösungen, die Wirtschaftlichkeit, Ökologie und modernste Technologie optimal vereinen. Damit bieten wir schweizweit integrierte Lösungen aus einer Hand – effizient, pioniergeistig und enkelfähig.
 

Leistungen Altlastsanierung

Wir bieten mechanische Konditionierung für die Materialvorbereitung, Klassierung, und Aufbereitung heterogener Aushub- und Rückbaumaterialienn. Wir setzen modernste Technologien ein und gewährleisten eine sichere, emissionsfreie und enkelfähige Verarbeitung.

Um Schadstoffe zuverlässig und dauerhaft im Material zu binden, führen wir On-site- und Off-site-Immobilisierungen mittels chemischer und physikalischer Verfahren durch. Damit entsprechen wir den gesetzlichen Vorgaben und können unsere Umwelt langfristig vor Schadstoffauswaschungen schützen.
 

Mit organischen Schadstoffen belastete mineralische Aushub- und Rückbaumaterialien werden als Rohmehlersatz in dafür geeigneten Zementwerken eingesetzt. Im Verarbeitungsprozess werden die organischen Schadstoffe ausgetrieben, in der Rauchgasreinigung extrahiert oder im Drehrohrofen unschädlich verbrannt. Die mineralischen Bestandteile werden direkt zu Beton verarbeitet, was natürliche Gesteinsvorkommen eins zu eins ersetzt und damit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung liefert. 

Ökoeffiziente thermische Behandlung in Desorptions- und Pyrolyse-Grossanlagen oder in Sonderabfallverbrennungsanlagen.

Stark mit Schadstoffen belastete mineralische Sonderabfälle gelangen im grenzüberschreitenden Verkehr in dafür geeignete thermische Behandlungsanlagen im Ausland. Im Hochtemperatur-Reinigungsprozess werden organische und flüchtige Schadstoffe zuverlässig ausgetrieben, unschädlich gemacht oder in der Abluftreinigung extrahiert. Die thermisch behandelten Abfälle werden je nach verbleibenden Schwermetallgehalten als Baustoffe verwertet oder nach allfälliger Vorbehandlung fachgerecht und gesetzeskonform in gesicherten Deponien abgelagert. Unsere Fachleute holen die dafür notwendigen Bewilligungen und Notifizierungen bei den In- und Ausländischen Behörden ein und kommunizieren mit den Empfängerwerken. Sie organisieren die Materialverbringungen, gleisen die Logistik auf und führen die Zollabfertigung durch.
 

Die Vacuum-Heap-Technologie verstärkt natürliche Dekontaminationsprozesse durch die gezielte Biostimulation mit, den jeweiligen Schadstoffen spezifisch angepassten Mikroorganismen. Vorteil ist, dass dieser, dank beschleunigter Prozesse, auch eine hohe Wirtschaftlichkeit ermöglicht. Je nach Bedarf kann entweder ein Vakuum im perforierten Schlauchsystem angesetzt und/oder aktiv Umgebungsluft durch das aufgeschichtete Bodenmaterial gepumpt respektive gezogen werden. Durch den im Vacuum Heap permanent herrschenden leichten Unterdruck werden Emissionen an die Umgebungsluft völlig unterbunden.
Verschiedenste modulare Systemelemente können je nach Problemstellung zugeschaltet werden, zum Beispiel Warmluftaggregate für eine aktive Warmluftprozessführung. Alle flüchtigen Schadstoffe werden über das Vakuumpumpsystem abgesaugt und anschliessend über einen Aktivkohlefilter geleitet.

Vorteile und Nutzen des Ebiox Vacuum-Heap-Systems
Verwertung des sanierten Bodenmaterials: Ebiox Bioremediation benötigt keinerlei Zuschlagsstoffe wie Holzschnipsel, Kompost oder Stroh. Die Konsistenz und Struktur des Bodenmaterials bleibt nachweislich über alle Sanierungsphasen hinweg unverändert. Deshalb eignet sich das biologisch sanierte Bodenmaterial auch für eine bautechnische Weiterverwendung im Sinne des Baustoffkreislaufs.
Mehr Sanierungsvolumen auf kleinster Sanierungsfläche: Das Vacuum-Heap-System ermöglicht dank dem mehrschichtigen Aufbau eine grossmassstäbliche biologische Behandlung von kontaminiertem Bodenmaterial. Das Vacuum-Heap-System eignet sich deshalb vor allem bei grossen Sanierungsvolumen, wie sie heute häufig anfallen. Zudem ist das Verfahren besonders vorteilhaft für Sanierungsprojekte mit feinkörnigen, schwierigen Bodenverhältnissen und Luftreinhalte-Restriktionen.
 

Die schweizweit gesteigerten Anforderungen an eine korrekte Materialtriage können mit hochwertigen mechanischen Aufbereitungstechnologien nach neuestem schweizkonformen Stand der Technik erfüllt werden. Eine korrekte Materialtriage von heterogenen, mit Fremdstoffen durchsetzten mineralischen Aushub- und Rückbaumaterialien kann mit hochwertiger mechanischer Aufbereitung wie die grossmassstäbliche, emissionsfreie Materialseparation und -sortierung einschliesslich der analytischen Qualitätsprüfung der generierten Produkte erfüllt werden.

Ein in situ-Verfahren eignet sich an Standorten ohne Möglichkeit das kontaminierte Material auszukoffern. Die Ebiox AG bietet in situ-Verfahren für den aeroben Abbau von Schadstoffen, den Luftaustrag für flüchtige Schadstoffe oder thermische Verfahren zur Schadstoffmobilisierung an. Ein exaktes Monitoring und Behandlungsmassnahmen zur Abluftreinigung werden mit den eigentlichen in situ-Verfahren kombiniert.

On-site-Applikationen sind Massnahmen am Standort, wobei belastete Materialien ausgehoben und vor Ort saniert werden. Dabei können konventionelle trockenmechanische Verfahren mit Vacuum-Heap-Systemen und biologischem Abbau kombiniert werden. Die Ebiox AG hat 40 Jahre Erfahrung in der Konzeptionierung und Durchführung von On-site-Verfahren zur Sanierung belasteter Materialien.

Als gesicherte Entsorgung lagern wir kontaminierte mineralische Aushub- und Rückbaumaterialien auf unseren eigenen VVEA-konformen Deponien ab oder übergeben sie an Deponien aus unserem Partnernetzwerk. Dank unseren schweizweiten Bodenannahme- und Behandlungszentren gewinnen wir vor der Ablagerung verwertbare mineralische Anteile bestmöglich zurück. Dadurch werden natürliche Ressourcen substituiert und wertvolles Deponievolumen geschont. Hochbelastete Abfälle verarbeiten wir in unseren Anlagen zu deponiefähigen Materialien, so dass eine VVEA-konforme und langfristig sichere Ablagerung nicht verwertbarer Fraktionen ermöglicht wird. 
Sonderabfälle, die aufgrund ihrer Schadstoffgehalte und Materialbeschaffenheit keiner Behandlung zugeführt werden können und in der Schweiz nicht deponierbar sind, können unter strikten Auflagen in ausländischen Untertagedeponien (UTD) eingelagert werden. Wir führen für unsere Kundinnen und Kunden die hierzu notwendige Materialvorbehandlung durch und erledigen sämtliche administrativen Aufgaben. Diese umfassen Notifizierungen im grenzüberschreitenden Verkehr sowie die Zollabfertigung. Das Material verpacken wir gemäss Vorgaben der Empfängerdeponie in Big-Bags und organisieren die Logistik in Abstimmung mit dem Empfänger.   
 

Hier erfahren Sie, was PFAS sind, wo sie in der Schweiz vorkommen und wie wir die Problematik in der Altlastensanierung gezielt angehen.
Was sind PFAS?
PFAS (Per- oder Polyfluorierte Alkylsubstanzen oder kurz: Organofluorverbindungen) sind synthetisch hergestellte Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome an der Kohlenstoffkette teilweise (poly-) oder vollständig (per-) durch Fluoratome ersetzt wurden. In der Natur kommen diese Moleküle nicht vor. Sie werden häufig eingesetzt, da sie wasser- und fettabweisend sowie chemisch und thermisch stabil sind. Materialien, die mit PFAS behandelt sind, sind zum Beispiel beständig gegen Sonneneinstrahlung. Eingesetzt werden PFAS in Kosmetik, Medizin, Landwirtschaft, Feuerlöschmitteln und Industrie. Ein vollständiger Kontaktverzicht im Alltag ist nahezu unmöglich.

Vorkommen in der Schweiz
PFAS gelangen hauptsächlich durch Industrieabwässer, Abluft, Löschschaum, kontaminierten Klärschlamm oder Konsumgüter in die Umwelt. Sie finden sich in Böden und Gewässern, werden über Nahrung und Trinkwasser aufgenommen und können sich im Körper anreichern.

Gefahren für Mensch und Umwelt
Wissenschaftliche Studien zeigen bei etwa 20 Substanzen problematische Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Dazu gehören Schilddrüsenerkrankungen, erhöhte Cholesterinwerte, eine verminderte Impfantwort (insbesondere bei Kindern) oder Leberschädigungen. PFAS sind weltweit verbreitet und werden in der Umwelt nicht abgebaut – weder durch Bakterien noch durch Wasser, Luft oder Licht.

Herausforderungen für die Kreislaufwirtschaft
Die vielfältigen Eigenschaften der verschiedenen Substanzen stellen eine grosse Herausforderung für die Aufbereitung und die Entsorgung dar. Ohne spezielles Fachwissen ist eine zielführende, umweltgerechte Aufbereitung nicht möglich und gefährlich für Mensch und Umwelt. Ziel ist die effektive Schadstoffausschleusung aus den Stoffströmen. Dies gelingt durch ein speziell auf PFAS zugeschnittenes Verfahren; eine Kombination aus nasschemischer Bodenwäsche und anschliessender thermischer Zerstörung eines möglichst hohen PFAS-Anteils.

Unsere Leistungen
Wir bieten nachhaltige und qualitätsgeprüfte Entsorgungslösungen durch die Aufbereitung, Abscheidung und Zerstörung von PFAS. Bei Fragen oder für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen als verlässlicher Partner gerne zur Seite.

Im SRF Beitrag vom 22. September 2024, erfahren Sie, wie wir mit der PFAS-Problematik in unserer Bodenwaschanlage ESAR umgehen.

Behandlungszentren schweizweit

ESAR, die Bodenwaschanlage der Eberhard Recycling AG: Leistungsfähigste Anlage ihrer Art in der Schweiz. Mit jährlich 200’000 Tonnen gewaschenen Aushub- und Bodenmaterialien aus Altlastsanierungen, belasteten Standorten und Unfällen beweist die ESAR seit über 30 Jahren, dass sie einen zentralen Beitrag zum Ressourcenschutz im Bauwesen leistet. Mit langjähriger Erfahrung und innovativer Technik werden aus diesen Materialien wertvolle Sand- und Kiesfraktionen zurückgewonnen. Nach erfolgreicher Qualitätsprüfung werden die gereinigten Fraktionen direkt in der Betonproduktion eingesetzt, wodurch natürliche Kiesvorkommen geschont werden. Die Schadstoffe werden im Waschprozess mit der Schlammfraktion sowie durch chemisch-physikalische Verfahren effektiv ausgeschleust. Bei Kugelfangmaterialien aus Schiessanlagen liegt die Rückgewinnungsrate der bleihaltigen Projektilreste bei bis zu 95%. Bei PFAS belastetem Bodenmaterial können dank eigens entwickelten Waschprozessen grosse Materialmengen von PFAS abgereichert werden. Die mit PFAS aufkonzentrierten Rückstände sind mengenmässig gegenüber dem Ausgangsmaterial auf einen Bruchteil reduziert, was eine signifikante Effizienzsteigerung bei der nachfolgenden thermischen Behandlung bedeutet. Dort werden die als Ewigkeitschemikalien benannten PFAS in energetisch aufwändigen Hochtemperaturverfahren dauerhaft zerstört.
Sämtliche Rückstände aus den Waschprozessen werden einer gesetzeskonformen Verwertung, Deponierung oder thermischen Behandlung zugeführt. Dank der ESAR werden die natürlichen Kiesvorkommen geschont, Schadstoffe aus dem Stoffkreislauf ausgeschleust und die zu deponierenden Abfallmengen in Zeiten sich verknappender Deponieressourcen deutlich reduziert. Dank des Bahnanschlusses können auch grosse Mengen kontaminierter Materialien umweltschonend antransportiert werden.

Ob giftig, stinkend oder gar gefährlich: Unser BAZO meistert jede Herausforderung im Altlastenbereich. 
Zentral gelegen im Kanton Zürich, können in unserem Bodenannahmezentrum in Oberglatt (BAZO) dank der modernen Infrastruktur und des fundierten Fachwissens in Umwelt- und Verfahrenstechnik auch komplexe und stark belastete Aushub- und Altlastenmaterialien sicher und effizient behandelt werden. Die luftdichte Halle wird im Unterdruck mit einer leistungsstarken Abluftreinigungsanlage betrieben, was das emissionsfreie Bearbeiten auch von hoch belasteten Sonderabfällen ermöglicht. Mit dem BAZO bieten wir Bauherrschaften und Sanierungspflichtigen eine redundante und hochprofessionelle Lösung zur Aufbereitung, Konditionierung und Behandlung der Altlasten. 
Die angelieferten Abfälle werden gemäss dem neuesten Stand der Technik bearbeitet. Verwertbare Fraktionen führen wir in die Stoffkreisläufe zurück. Kontaminierte Rückstände werden je nach Schadstoffen und Zusammensetzung gesetzeskonform deponiert, in thermischen Anlagen im In- oder Ausland behandelt oder in ausländischen Untertagedeponien gesichert abgelagert. Dank des grosszügig ausgelegten Bahnanschlusses können die Materialien aus der ganzen Schweiz effizient und umweltschonend ins BAZO geliefert und wieder abtransportiert werden.

Das Bodenannahmezentrum Basel im Hafen Birsfelden (BAZB) ist trimodal ausgelegt und dient als zentraler Annahme- und Umschlagspunkt für belastete Aushub- und Rückbaumaterialien. Die Anlieferung kann flexibel über Strasse, Schiene oder Wasser erfolgen. Ab hier kümmern wir uns kompetent und zuverlässig um das kontaminierte Material. Die Lagerkapazitäten vor Ort und in der gedeckten Halle bieten flexible Möglichkeiten für Klassierung, Umschlag, Aufbereitung und Zwischenlagerung diverser Materialien. Im Verbund mit unseren schweizweiten Bodenannahmezentren bieten wir via BAZB effiziente Logistiklösungen an, für die Verbringung kontaminierter Materialien über die Rheinschifffahrt in ausländische thermische Behandlungsanlagen. Dank moderner Umschlaggeräte ist ein emissionsfreier Schiffsverlad gewährleistet. Über unser breites Partnernetzwerk können wir ab BAZB je nach Materialzusammensetzung und enthaltenen Schadstoffen Empfänger wie Deponien, Zementwerke, Baustoffproduzenten und weitere Aufbereitungsanlagen mit kontaminiertem Material beliefern.

Für Transporte aus der Stadt Basel bieten wir mit dem Zwila Basel in Kleinhüningen denselben professionellen Service auch am Hafenbecken 2 an.

Das BAZAargau in Gebenstorf bildet eine zentrale Drehscheibe für den fachgerechten Umgang mit Altlasten in der Grossregion Baden-Brugg. Dank der strategisch günstigen Lage sind wir in der Lage, auch komplexe Altlastenfälle kompetent und effizient zu begleiten.
Wir übernehmen die fachgerechte Entgegennahme, Behandlung und Weiterleitung von belasteten Aushubmaterialien. Dabei stellen wir sicher, dass sämtliche Materialien gemäss den geltenden Umwelt- und Entsorgungsrichtlinien geprüft und verarbeitet werden.
Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von fundierter Fachkompetenz, klaren Prozessen und einer zuverlässigen Unterstützung über alle Projektphasen hinweg, von der ersten Abklärung bis zur sicheren Entsorgung. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit belasteten Materialien aus der Region.

 

Das Bodenannahmezentrum Kappelen bietet unseren Kundinnen und Kunden aus der Region Seeland, Solothurn und Jura eine zentral gelegene Annahmestelle für belastete Aushub- und Rückbaumaterialien. Unser Annahmezentrum verfügt über zwei Hallen, welche eine flexible und effiziente Anlieferung per Lastwagen gewährleisten.
Im BAZ Kappelen werden die Materialien fachgerecht klassiert, aufbereitet oder konditioniert. Verwertbare Fraktionen führen wir in den Baustoffkreislauf zurück. Die anfallenden Rückstände werden entsprechend ihrer Schadstoffbelastung fachgerecht deponiert, einer weiteren Behandlung in unseren unternehmenseigenen Werken zugeführt oder externen Empfängern aus unserem Partnernetzwerk übergeben. Dabei haben ein möglichst hoher Verwertungsanteil und eine gesetzeskonforme Materialbehandlung höchste Priorität – eine Selbstverständlichkeit für eine enkelfähige Zukunft.
 

Die BAZ Rubigen AG betreibt in Rubigen ein leistungsfähiges Bodenannahmezentrum mit Anbindung an Schiene und Strasse. In der geschlossenen Halle mit 2400 m² Grundfläche nehmen wir kontaminierte Aushub- und Rückbaumaterialien von Baustellen und Altlastsanierungen an. Nach der Eingangskontrolle und der Klassierung können wir die unterschiedlichsten Materialien je nach ihren Eigenschaften und enthaltenen Schadstoffen aufbereiten, behandeln und konditionieren. Ziel ist stets, einen grösstmöglichen Anteil an mineralischen Fraktionen zurückzugewinnen. Diese übergeben wir der benachbarten Baustoff- und Recyclinganlage zur Verwertung. Stärker belastete Materialien und nicht verwertbare Rückstände werden entsprechend ihrer Zusammensetzung und der Schadstoffbelastung auf VVEA-konformen Deponien abgelagert, in unsere eigenen Behandlungsanlagen weitergeliefert oder Partnerwerken im In- und Ausland zur thermischen Behandlung zugeführt. Die optimale verkehrstechnische Anbindung, kombiniert mit unseren starken Logistiklösungen auf Strasse und Schiene erlauben uns, im Verbund mit unseren eigenen Werken und Partnerbetrieben leistungsstarke, effiziente und flexible Lösungen für die Entsorgung von kontaminierten Materialien anzubieten. 

 

Das Annahme- und Aufbereitungszentrum in Vufflens-la-Ville gewährleistet eine professionelle Entsorgung von kontaminierten Aushub- und Rückbaumaterialien. Dank einer Vielzahl von Verfahren, einem starken Partnernetzwerk und erstklassiger technischer Einrichtungen sind wir in der Lage, unseren Kundinnen und Kunden flexible und wirtschaftliche Lösungen für ihr Abfall- oder Altlastenproblem anzubieten.

Die umfangreichen Lagerkapazitäten ermöglichen die Annahme grosser Materialmengen innerhalb kürzester Zeit. Der dichte Hallenboden der Annahmestelle und das hochmoderne Umweltüberwachungssystem stellen einen emissionsfreien Betrieb sicher. Die auf dem Dach montierten Solarpanelen liefern direkt Energie für die Behandlungsanlagen und die Installationen. Dank einer integrierten Entladegrube und der direkten Anbindung an das Schienennetz kann unser Umschlagsplatz Materialien per Bahn empfangen und versenden. Dies entlastet die Strasse und reduziert transportbedingte Emissionen auf ein Minimum. Mit uns gelingt unseren Kundinnen und Kunden eine umweltschonende Entsorgung kontaminierter Abfälle und problematischer Altlasten – zum Nutzen aller und für eine enkelfähige Zukunft. 

 

 

Als erster Bahnumschlagplatz dieser Art im Kanton Genf steht das Bodenannahmezentrum Le Lignon für eine neue Generation nachhaltiger Industrieinfrastruktur, welche Innovation, Leistung und Umweltverantwortung ideal miteinander verknüpft. Am Standort bieten wir die sichere und gesetzeskonforme Annahme von kontaminiertem Aushub- und Rückbaumaterial von Baustellen, belasteten Standorten und Altlastsanierungen an. Die umfangreichen Platzverhältnisse, modernste Infrastruktur und unsere starken Logistiklösungen erlauben den bestmöglichen und jederzeit umweltgerechten Service für komplex und stark belastete Sonderabfälle oder auch die Abwicklung grösserer Mengen. 
Beim Bau des BAZ Le Lignon wurden alle Betonteile mit zirkulit beton® ausgeführt, einem innovativen Baustoff mit minimiertem CO₂-Fussabdruck und optimiertem Ressourceneinsatz. Für die Dachkonstruktion wurde zertifiziertes Schweizer Holz eingesetzt. Die vollflächige Photovoltaikanlage liefert Energie für die Installationen und die Anlagen. Der Hallenboden ist wasserdicht ausgeführt. Kombiniert mit der leistungsstarken Abluftreinigungsanlage ist ein emissionsfreier Betrieb gewährleistet. 
Dank der integrierten Entladegrube und der direkten Anbindung an das Schienennetz können Materialien per Bahn empfangen und versendet werden. Dies entlastet die Strasse und reduziert transportbedingte Emissionen auch über weite Distanzen. Zusammen mit unseren Behandlungsanlagen und Partnerbetrieben im In- und Ausland sind wir optimal aufgestellt, um unsere Kundinnen und Kunden jederzeit bedürfnisgerecht und enkelfähig zu bedienen.

 

 

Il Centro Logistico Rivalorizzazione Materiali (CLRM) nasce nel 2015 dall’iniziativa di Gianni Ochsner Servizi Speciali SA, azienda attiva a livello cantonale dal 1998.

La filiale Ebiox SA nel nuovo centro, situato a Taverne-Torricella è allacciato direttamente alla rete ferroviaria ed è un centro di trasbordo che si occupa della ricezione, del deposito intermedio e del convogliamento verso la destinazione finale dei materiali.

La Gianni Ochsner Servizi Speciali SA garantisce la massima professionalità ed efficienza con personale qualificato, con conoscenze specifiche e competenze maturate nel tempo.


 

 

Kontakte

Ginsig Ursin

Herr Ursin Ginsig
Leiter Altlasten und Mitglied der Geschäftsleitung
Tel. +41 43 211 22 26 . ursin.ginsig@eberhard.ch

Züst Ivan

Herr Ivan Züst
Bereichsleiter Produktion & Technik
Tel. +41 43 211 14 13 . ivan.zuest@eberhard.ch

Olgiati Simone

Herr Simone Olgiati
Bereichsleiter ZH, AG, Ostschweiz
Tel. +41 43 211 22 41 . simone.olgiati@eberhard.ch

Zimmermann Pascal

Herr Pascal Zimmermann
Bereichsleiter Bau 4
Tel. +41 61 377 85 13 . pascal.zimmermann@eberhard.ch

Lohri Damian

Herr Damian Lohri
Bereichsleiter Zentral- und Südschweiz
Tel. +41 41 249 40 25 . damian.lohri@ebiox.ch

Walker Patricia

Frau Patricia Walker
Bereichsleiterin Spezialprojekte & Entwicklung
Tel. +41 43 211 22 42 . patricia.walker@eberhard.ch

Pythoud Joel

Herr Joel Pythoud
Bereichsleiter Romandie
Tel. +41 79 628 51 03 . joel.pythoud@ebiox.ch

Referenzen Altlasten

Fragen und Antworten Altlastsanierungen

Wenden Sie sich an den zuständigen Projektleiter:in, Sie oder er wählt mit Ihnen den besten Anlieferort aus. Wir verfügen über ein schweizweites Netzwerk von lokalen Annahmestandorten und können sie mit einem grossen und effizienten Logistiknetzwerk unterstützen.

Bei genauem Materialbeschrieb und analytischem Qualitätsnachweis können wir Ihnen den wirtschaftlichsten und ökologischsten Entsorgungsweg anbieten. Dazu gibt es keine Preisliste. Unsere Experten:innen berechnen den Entsorgungspreis gemäss Materialzusammensetzung und Schadstoffmuster.

Um den optimalen Entsorgungsweg zu eruieren, werden die belasteten Aushubmaterialien immer von unseren Projektleiter:innen beurteilt. Melden Sie sich mit Ihren Projekt- und Materialangaben (falls vorhanden Menge, Qualität, Analytik, Fotos etc.) 
Wir helfen Ihnen gerne weiter: 043 211 22 20 

Die Nachhaltigkeit der Bodenwaschanlage ergibt sich aus ökologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Vorteilen. Kurz gesagt: Sie macht aus problematischem Aushub wieder einen nutzbaren Rohstoff – statt Abfall.

In unserer Bodenwaschanlage können sowohl schwach verschmutzte als auch Aushubmaterialien mit Belastungen im Sonderabfallbereich gewaschen werden. Nebst üblichen Typ B-Aushubmaterialien können stark schwermetallhaltige Materialien wie zum Beispiel Kugelfänge oder auch Materialien mit organischen Belastungen wie Kohlenwasserstoffe oder auch PFAS gewaschen werden. Die chargenweise Aufbereitung je nach Ausgangsbelastung erlaubt nebst einer hohen Schadstoffentfrachtung auch eine hohe Verwertungsquote in den Sandkiesfraktionen. Haben Sie eine herausfordernde Schadstoffbelastung in Ihrem Aushubmaterial, dann sind sie bei uns genau richtig. Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Die Bodenwaschanlage ist mit innovativen Verfahren und Sortierapparaten bestückt. Je nach Schadstoffbelastung können so geeignete Verfahren dazugeschaltet werden, was eine hohe Schadstoffentfernung und gleichzeitig saubere Kies-Sand-Fraktionen gewährleistet. Insbesondere die hohe Schadstoffentfernung bei schwermetallhaltigen Abfällen als auch bei PFAS-haltigen Aushubmaterialien sind Spezialitäten unserer Bodenwaschanlage. Durch die langjährige Erfahrung, das fundierte Fachwissen im Bereich der Altlastenbearbeitung und durch das eingespielte Team sind wir in der Lage auch komplexe Materialbelastungen erfolgreich und gesetzeskonform zu bearbeiten. Die chargenweise Platzbewirtschaftung und separate Aufbereitung von Aushubmaterialien mit unterschiedlichen Schadstoffen rundet den Betrieb der Bodenwaschanlage ab und gewährleistet so eine hochwertige Bearbeitung der Aushubmaterialien.