Projekt Sanierung Piste 10 / 28, Zürich-Flughafen
Projektdaten
Bauherr Flughafen Zürich AG, Airfield Maintenance, 8058 Zürich-Flughafen
Projektleitung ARGE Midnightforce c/o Walo Bertschinger AG, Giessenstrasse 5, 8953 Dietikon
Auskunft Herr Daniel Deltchev, Senior Project Leader, Flughafen Zürich AG, Tel. 043 816 47 12
Leistungen Installation mobile Lärmschutzwände, Pistenrückbau und Abtransport Betonabbruch, Einbau Tragschicht
Bausumme(CHF) 4.39 Mio.
Bauzeit April 2022 bis Juli 2022
Projektbeschreibung
Technische Daten
Rückbau Betonplatten 18’000 m 3
Kieskoffer ausgebaut 2’400 m 3
Anzahl Rückbauetappen 44 Stk.
Einbau Trag- Binderschicht mit Dozer 48’000 t
Auftrag / Vorgehen

Die Piste 10/28 wurde erstmals 1948 mit einer Länge von 1'900 Metern in Betrieb genommen. In den Jahren 1959 bis 1960 wurde sie dann auf die heutigen 2‘500 Meter verlängert. Die Fahrbahn wurde mit einem Betonoberbau erstellt, dessen Lebensdauer abhängig von der Nutzungsintensität rund 30 Jahre beträgt. Nach einer ersten Sanierung um 1985 muss der alte Mittelstreifen nun zum zweiten Mal erneuert werden. Dabei soll die gleiche Bauweise zur Anwendung kommen wie bei der Sanierung der Piste 14/32 von 2014. Das Projekt «Sanierung Piste 10/28» umfasst das Tiefbauprojekt (Sanierung Mittelstreifen) und das Elektroprojekt (Neubau von drei Trafostationen, Ersatz Pisten- und Anflugbefeuerung mit LED). Um Anwohner in der Nacht vor übermässigem Baulärm zu schützen, werden im Zuge der Arbeiten diverse Lärmschutzmassnahmen umgesetzt. Zur Überwachung der Lärmimmissionen führt die Flughafen Zürich AG Lärmmessungen durch. In 44 Nachtetappen wurden auf einer Pistenlänge von 2’500 m total 57'000 m2 Fläche saniert. Unsere Aufgaben umfassten die Installation der mobilen Lärmschutzwände, den Pistenrückbau und den Abtransport des Betonabbruchs. Zudem waren wir für den Einbau der Tragschicht mit unserem GPS-gesteuerten Cat D6N Dozer sowie die Grobreinigung verantwortlich. Die 30 cm starken Betonplatten der Piste 10/28 wurden auf einer Breite von 18 bis 22 m im Mittelstreifenbereich mit zwei 100-Tonnen Baggern auf zwölf knickgelenkte Muldenkipper verladen. Danach erfolgte der Transport des Pistenabbruchs in unser Baustoff-Recycling-Zentrum Ebirec. Dort wurden die Betonplatten fortlaufend zerkleinert und für die Produktion neuer Sekundärbaustoffe verwendet. So konnten die Betonplatten vollständig wiederverwendet werden und eine Rückführung in den Baustoffkreislauf. Für dieses komplexe Projekt war die langjährige Erfahrung, präzise Koordination und effiziente Organisation innerhalb der ARGE Midnightforce ausschlaggebend für die erfolgreiche Durchführung und Einhaltung des engen Terminplans. 

Kontakt

Eberhard Bau AG
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